Ralph N., März 2016 - Schlaganfall

"Hallo, ich bin Ralph!

Ich hatte 2014 einen Schlaganfall und habe mir von kopfhoch ein Gedächtnistraining gewünscht.

Ich habe festgestellt, dass es mir hilft mich besser zu konzentrieren und Sachen aus verschiedenen Perspektiven zu sehen.

Durch einige Übungen fällt es mir nun leichter zu logischen Schlussfolgerungen zu kommen. Auch einen Tages- oder Arbeitsablauf zu planen gelingt mir wieder besser.

Ab April 2016 werde ich nun mit viel zurück gewonnenem Selbstvertrauen auf dem 2. Arbeitsmarkt bei den Elbe-Werkstätten meinen erneuten Arbeitseinstieg feiern!"


 
 

Frank J., Februar 2016 - Schlaganfall

Seit Frank bei kopfhoch dabei ist, hat sich die Konzentrationsleistung verbessert, Gespräche verlaufen ein wenig fließender, da er sich beim aktiven Zuhören ebenfalls leicht verbessert hat.

Manchmal fehlen Frank die Worte, manchmal hört er nicht aufmerksam zu, möchte meistens eine positive Antwort geben auf bestimmte Fragen, z.B. “Du siehst heute müde aus, geht es dir gut?", worauf er dann oft antwortet: "Nein, nein, überhaupt nicht, ich bin selten müde, mir geht es bestens!"

Frank geht gerne zu kopfhoch, freut sich die Bahn zu benutzen und auf dem Weg die Gegend und die Menschen zu beobachten. Er braucht Zielsetzungen und redet gerne in der Gesprächsrunde. 

Er braucht ebenfalls Struktur und Aufgaben, an denen er sich messen kann, denn das ist eine Herausforderung für ihn, und gleichzeitig eine Bestätigung, dass er inzwischen vieles gut schafft und selbst bestimmt bzw. selbständig bewältigt.

Im Zuge der beruflichen Re-Integration freut Frank sich sehr auf ein mögliches Praktikum, denn er möchte auch wieder ein wenig Geld verdienen. Hier steht er z.Zt. in Verhandlungen.

B. Binder, Assistenz Wohnhaus Ithaki

 

Roland B., Februar 2016 - Schädel-Hirn-Trauma

Seit Roland bei kopfhoch mitmachen kann (seit Ende 2013), ist er viel aufgeschlossener und auch aufmerksamer geworden.

Er hat sich in die Gruppe gut eingelebt und scheint sich sehr wohl zu fühlen. Besonders genießt er das zwanglose Miteinander in der Gruppe, in der er sich angenommen fühlt.

Die Aufgaben und Übungen entsprechen seinen Interessen, wie Planerisches Vorgehen (Denken), Problemlösen, schriftliche Konzentrations- und Rechenübungen. Auch wenn andere zeitgleich miteinander reden, kann er sich immer besser konzentrieren und auch die bisherigen kleinen Ausflüge unterbrechen seine Wochenroutine. Das gefällt ihm sehr. Ab und an erzählt er mir was da so gewesen ist.

Der "Montagstermin mit Nicola" ist ihm sehr wichtig geworden, wenn der Termin mal ausfällt, ist er darüber nicht glücklich, sogar enttäuscht.
Auch wenn er sonst lieber länger im Bett bleibt, Montags steht er für den Termin nur allzu gerne auf, was sonst nicht die Regel ist.

Als einmal ein anderer Termin am Montag an lag, meinte er fast böse: "Nein, montags bin ich doch bei Nicola!" So musste der andere Termin dann auf einen anderen Wochentag verlegt werden.

Auch im normalen Alltag ist Roland weitaus umgänglicher geworden, seine soziale Kompetenz. und Gesprächsbereitschaft hat sich sehr gebessert, der soziale Kontakt in der Gruppe tut ihm sehr gut und bereichert sein Leben.

Beate S.
gesetzl. Betreuerin

 

Lukas M., März 2013 - Hirntumor

"2012 habe ich drei Monate an dem kopfhoch Seminar teilgenommen.
Mein Name ist Lukas, ich bin 31 Jahre alt und wohne in Hamburg.
Ich hatte vor 3 Jahren einen gutartigen Gehirntumor, der komplett operativ entfernt werden konnte. Seit 2001 leide ich an Konzentrationsstörungen.

Im Eingangsgespräch wurde ich darüber informiert, dass kopfhoch auch die Konzentrationsleistung positiv beeinflußt. Zur Zeit des Beginns von kopfhoch war ich schon einige Zeit arbeitslos, meine Belastbarkeit und meine Konzentrationsfähigkeit hatte nachgelassen. Durch die Gruppenarbeit bei kopfhoch, im Kreis von 5 Personen, habe ich schnell gemerkt, dass die Konzentration sich verbessert hat.

Der Termin war immer am Montag für 3 Stunden. Schon nach dem ersten Termin hatte ich das Gefühl besser gelaunt zu sein, und mich kreativ betätigt zu haben. Das Tempo beim Seminar war sehr angenehm und durch die Gruppenarbeit wurde es auch nie langweilig. Die größte Veränderung habe ich bei meiner Konzentration beobachtet.

Ich habe kurz nach dem Seminar, wieder auf dem Zweiten Arbeitsmarkt angefangen zu arbeiten und muß sagen, der Einstieg in die Arbeitswelt fiel mir durch kopfhoch enorm viel leichter, weil ich belastbarer geworden bin. Das Ziel mit kopfhoch, meinen allgemeinen Gesamtzustand zu verbessern, ist erfolgreich gelungen. Ich kann jedem mit einem erworbenen Hirnschaden kopfhoch einfach nur empfehlen."

 
 

Andreas F., März 2013 - SHT / Exekutive Funktionsstörung

Unser Sohn Andreas nahm erstmals am kognitiven Training bei kopfhoch mit Nicola Blank im Jahr 2010 im Gesundheitszentrum in Hamburg-St. Pauli teil. Seit Juli 2012 ist er nun wieder Teilnehmer am Seminar in Dulsberg, das von Nicola Blank für Menschen mit erworbener Hirnschädigung angeboten wird - sehr gern und mit viel Motivation.

Die Gruppe gefällt ihm. Er erzählt schon einmal, welche Probleme der eine oder andere Teilnehmer hat. Für uns ist dieses nicht selbstverständlich. Durch einen schweren Verkehrsunfall hat er eine Frontalhirnschädigung erlitten. Dadurch ist sein Sozialverhalten beeinträchtigt und er hat Schwierigkeiten mit dem Einfühlungsvermögen.

Im übrigen kommt er nach den Treffen begeistert nach Haus. So fragte er neulich: "Weißt du, was 1 g Safran kostet?" Bis dahin wusste ich es nicht. Wir haben bei unserem Berlin-Besuch im KaDeWe den Preis bestätigt bekommen. Die Herkunft des Nürnberger Eis, das Heringssterben in Island oder Rebellen auf Mali waren z. B. weitere Themen, die er aus dem Coaching mitbringt. Die Nachrichten interessieren ihn und natürlich, wenn die Mannschaft vom FC St. Pauli mal wieder gewonnen hat. Seiner Aussage nach ist Nicola Fan vom FC-St. Pauli. "Aber ich bin für den VfB Stuttgart", kommentiert er dann.

Wir, d. h. mein Mann, unser Andreas und ich freuen uns, dass das kognitive Training mit kopfhoch so erfolgreich ist und auch weiterhin stattfinden wird.

Irmgard v. F.

 
 

Matthias J., März 2013 - Schlaganfall

"An kopfhoch gefällt mir alles gut, angefangen mit dem Nachrichtenaustausch ganz zu Beginn des Coachings – besonders, wenn man selbst den oder die vorherigen Tage keine Nachrichten verfolgt hat. So bleibt man dank kopfhoch auf dem aktuellen Stand.

Besonders gut gefallen mir die Konzentrations- und Textaufgaben. Sie zeigen mir am besten meine Defizite auf (z.B. die Neigung zu Flüchtigkeitsfehlern oder das eingeschränkte Sehvermögen).

Bei den Textaufgaben gilt es, die wichtigen Daten vollständig zu erfassen und nichts zu vergessen, und dann z.B. zu rechnen.Gut ist, dass wir alle genügend Zeit haben, die Aufgaben zu lösen, so dass niemand zurückfällt.

Tolle Übungen sind auch „Steckbrief“ oder „Geräusche hören“, welche ebenfalls die Konzentration sehr fördern. Manchmal bleibt noch etwas Zeit, welche dann für Spiele wie z.B. Kartenspiel oder Würfeln genutzt wird. Also ein sehr vielseitiges Programm.

Danke sehr!"

 
 

Frank B., März 2013 - Hypoxische Hirnschädigung

Frank hat seit Juli 1998 nach einem Herzstillstand einen hypoxischen Hirnschaden. Besonders betroffen sind Kurzzeitgedächtnis, Antrieb und Orientierung.

Nach verschiedenen gescheiterten Versuchen, Frank eine angemessene Beschäftigung zu vermitteln, ist die Teilnahme bei kopfhoch endlich geglückt.

Frank ist seit Beginn im Juli 2012 dabei und ist damit einverstanden 1x in der Woche daran teilzunehmen. Er öffnet sich immer mehr auch den anderen Teilnehmern gegenüber, und ihm tut der soziale Kontakt in der Gruppe sehr gut. Auch im normalen Alltag ist Frank Bekannten und Freunden gegenüber seitdem aufgeschlossener geworden. Es ist sehr positiv zu vermerken, daß ihm die Gemeinschaft der Gruppe sehr gut tut, zumal er sonst nur auf seine Mutter fixiert ist.

Das Ziel für Frank: verbesserte soziale Kompetenz, Gesprächsbereitschaft und hoffentlich auch irgendwann hin und wieder das Behalten von neuen Informationen. Das Coaching sollte auf jeden Fall - immer mit seinem Einverständnis - nach Möglichkeit beibehalten werden. 

Ursula B.